Solarenergie - Raiffeisenbank Goldach setzt auf Eigenproduktion

Die Raiffeisenbank Goldach nimmt ihre ökologische Verantwortung wahr und produziert den Eigenbedarf an elektrischer Energie auf dem Reithallendach bei der Aachmühle Tübach. Mit dem Grundeigentümer, Christoph Lehner konnte die Raiffeisenbank Goldach einen 25-jährigen Mietvertrag für die rund 1‘000 m2 grosse Dachfläche abschliessen. Darauf wurden im Dezember 2012 rund 500 m2 Photozellen zur Produktion elektrischer Energie installiert. Mit einer Leistung von 80 kWp erwartet die Betreiberin eine Jahresproduktion von rund 75‘000 kWh, vergleichbar mit dem Jahresverbrauch von 25 Haushalten. mehr über RAIFFEISEN auf www.raiffeisen.ch/goldach.

Das Mühlrad

Das Mühlrad wurde in den 70-ziger Jahren stillgelegt. Der Kanalzufluss wurde dadurch für lange Zeit über die Umleitung gelenkt und das Kanalbett zur Mühle mit Erde zugeschüttet. Nach erfolgreicher Freilegung des Kanalbetts und Mauerduchbruch zum Wasserrad floss das Wasser im Sommer 2007 erstmals wieder über das Rad. Mit viel Aufwand musste das grosse Mühlrad
(7t schwer, 3m Durchmesser) durch die Firma Zwissler, Rorschach neu gelagert , die Halbschalen der Axe ersetzt sowie das Königsrad revidiert werden.

Die Antriebswelle aus Stahl wurde verlängert, die den daran angeschlossenen neuen Genearator antreibt. Bei voller Leistung kann Energie für ca. 12 Haushalte erzeugt werden.

Durch Auf-oder Zumachen der Falle wird die Wassermenge reguliert. Je nach dem fliesst mehr über die Umleitung oder durch die Mühle. Die Falle musste komplett erneuert werde. Das alte Gewinde und die Beschläge wurden aufgerüstet und das Eichenholz ersetzt.

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